Gold verhält sich vor der Brexit Abstimmung ganz an die Regeln von Elliott Wave. Es haben sich 5 Aufwärtswellen gebildet, die bisher in einem ABC korrigiert wurden.
Eigentlich wäre die C Welle fertig korrigiert und man könnte spekulativ Gold kaufen. Aber man sollte die Brexit Abstimmung abwarten, das wird sicher noch sehr volatil für das Gold werden.
Mittwoch, 22. Juni 2016
Samstag, 18. Juni 2016
XLF - Ist das Top schon geschrieben?
Die Banken haben sich seit dem Crash 2008/2009 erholt, aber sie haben immer noch Leichen in den Büchern und müssen hohe Kapitalzinsen an ihre Investoren abgeben, daher sind die Finanzaktien zu meiden. Es kommt vielleicht zu einem langsamen globalen Meltdown.
SP 500 - wieder ein SKS?
Es könnte gut möglich sein, dass der Spider wieder an einer SKS baut. Seit dem Tief von 666 Punkten anno 2009 hat er mehrere Male Schulter - Kopf - Schulter Formationen gebastelt, die aber alle entgegen dem Lehrbuch bullish aufgelöst wurden. Hat der Spider um das Level von 2120-2134 seinen Zenit erreicht oder überwindet er wieder die starken Widerstände dank günstigem Geld?
Wir werden es sehen
Wir werden es sehen
Dienstag, 14. Juni 2016
Gold - kurzfristiger Trendbruch
Der Aufwärtstrend seit $1200 wurde verletzt. Bullen sollten vorerst vorsichtig sein, aber shorten würde ich Gold jedenfalls nicht. Es ist nur ein Vorsichtssignal.
Samstag, 11. Juni 2016
Credit Suisse New Low @12.01 -> Sell
Die Grafik sagt alles, die Banken, vor allem in Europa werden noch weiter leiden, da sie nur schwer in einem Negativzinsumfeld Geld machen können.
Daher war das unterschreiten des bisherigen Tiefes von 12.23- ein klares technisches Sell Signal.
Daher war das unterschreiten des bisherigen Tiefes von 12.23- ein klares technisches Sell Signal.
Donnerstag, 19. Mai 2016
Gold in Korrekturwelle 2
Der Aufwärtstrend seit dem Tief von $1046 ist gebrochen, wir befinden uns nun in der Korrekturwelle 2.
Ich würde diese Welle nicht unbedingt putten, sondern besser abwarten bis die Welle ihr Tief gebildet hat und dann Gold callen.
Ich würde diese Welle nicht unbedingt putten, sondern besser abwarten bis die Welle ihr Tief gebildet hat und dann Gold callen.
Mittwoch, 18. Mai 2016
André Kostolany - Die Kunst über Geld nachzudenken
André Kostolany war der Börsen - Altmeister schlechthin (1906-1999)
Sein wahrscheinlich bestes Buch ist "Die Kunst über Geld nachzudenken", indem er all seine Lebensweisheiten die er an und in der Börse über die vielen Jahre (80) als Spekulant angehäuft hat.
Folgend einige interessante Auszüge, die sich auch heute nicht verändert haben in den Zeiten von High Frequency Trading (welches sich wieder zurückbildet, da es sich selbst totgelaufen hat) und billigen Onlinebrokern.
"Ich will nicht behaupten, das kapitalistische Wirtschaftssystem, das auf dem Drang nach Geld aufgebaut ist, sei gerecht. Nein, es ist ein Betrug, aber geben wir zu - ein verdammt guter Betrug."
"Spekulation ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
"Balzac schrieb in seinem Traktat über das "Elegante Leben", es gebe drei Arten von Menschen; Menschen, die arbeiten, Menschen die denken, und Menschen, die nichts tun. Der richtige Spekulant ist derjenige, der denkt."
"Ich bin meistens zur Börse gegangen, weil ich nirgendwo so viele Dummköpfe pro Quadratmeter treffen konnte wie dort."
"Viele Laien bezeichnen die Börse immer auch als Thermometer der Wirtschaft, was sie aber nicht ist."
"Der erste Faktor ist das Geld. Geld ist für die Börse wie der Sauerstoff zum Atmen."
"Deflation: Die grösste Katastrophe für die Börse"
"...Denn die Börse ist Massenpsychologie."
"...Aktien auf Kredit zu kaufen ist verboten."
"Denn wie heute konnte man dem Publikum alles versprechen. Nichts ist leichter, als den Leuten Wertpapiere zu verkaufen, deren Kurs schon gestiegen ist."
"... ein so eingefleischter Baissier wie zu Beginn meiner Karriere war ich nie wieder."
"...befinden sich an der Aktienbörse unter hundert Spekulanten nur fünf Baissiers."
"...Ein grosser Finanzier kann auch ein schlechter Spekulant sein."
"Es liegt auf der Hand, dass die Kurse der Aktien niemals ihrem wahren Wert entsprechen. Sie sind immer höher oder tiefer."
"Chartlesen ist eine Wissenschaft, die vergebens sucht, was Wissen schafft."
[Mein Kommentar: als Chartist dazu: Er hat gar nicht so unrecht, denn wie er selber erlebte, kannte er keinen richtigen Chartisten [Börsenspieler, die nur aufgrund von Chartsignalen handelten - aber zu oft] der langfristig Gewinn machte. Man sollte Charttechnik und Fundamentaldaten 50% geben.]
"Wenn er selbstständig denkt, ist er 90% seiner Kollegen bereits überlegen, ganz egal wie wieviel sie arbeiten."
Sein wahrscheinlich bestes Buch ist "Die Kunst über Geld nachzudenken", indem er all seine Lebensweisheiten die er an und in der Börse über die vielen Jahre (80) als Spekulant angehäuft hat.
Folgend einige interessante Auszüge, die sich auch heute nicht verändert haben in den Zeiten von High Frequency Trading (welches sich wieder zurückbildet, da es sich selbst totgelaufen hat) und billigen Onlinebrokern.
"Ich will nicht behaupten, das kapitalistische Wirtschaftssystem, das auf dem Drang nach Geld aufgebaut ist, sei gerecht. Nein, es ist ein Betrug, aber geben wir zu - ein verdammt guter Betrug."
"Spekulation ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
"Balzac schrieb in seinem Traktat über das "Elegante Leben", es gebe drei Arten von Menschen; Menschen, die arbeiten, Menschen die denken, und Menschen, die nichts tun. Der richtige Spekulant ist derjenige, der denkt."
"Ich bin meistens zur Börse gegangen, weil ich nirgendwo so viele Dummköpfe pro Quadratmeter treffen konnte wie dort."
"Viele Laien bezeichnen die Börse immer auch als Thermometer der Wirtschaft, was sie aber nicht ist."
"Der erste Faktor ist das Geld. Geld ist für die Börse wie der Sauerstoff zum Atmen."
"Deflation: Die grösste Katastrophe für die Börse"
"...Denn die Börse ist Massenpsychologie."
"...Aktien auf Kredit zu kaufen ist verboten."
"Denn wie heute konnte man dem Publikum alles versprechen. Nichts ist leichter, als den Leuten Wertpapiere zu verkaufen, deren Kurs schon gestiegen ist."
"... ein so eingefleischter Baissier wie zu Beginn meiner Karriere war ich nie wieder."
"...befinden sich an der Aktienbörse unter hundert Spekulanten nur fünf Baissiers."
"...Ein grosser Finanzier kann auch ein schlechter Spekulant sein."
"Es liegt auf der Hand, dass die Kurse der Aktien niemals ihrem wahren Wert entsprechen. Sie sind immer höher oder tiefer."
"Chartlesen ist eine Wissenschaft, die vergebens sucht, was Wissen schafft."
[Mein Kommentar: als Chartist dazu: Er hat gar nicht so unrecht, denn wie er selber erlebte, kannte er keinen richtigen Chartisten [Börsenspieler, die nur aufgrund von Chartsignalen handelten - aber zu oft] der langfristig Gewinn machte. Man sollte Charttechnik und Fundamentaldaten 50% geben.]
"Wenn er selbstständig denkt, ist er 90% seiner Kollegen bereits überlegen, ganz egal wie wieviel sie arbeiten."
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